Expertise: Mobilität

Digital, nachhaltig, smart – Mobilitätswende gestalten

Neue Mobility-Services, Elektrifizierung des Verkehrs, Senkung der CO2-Emissionen: Die Mobilitätsbranche ist im Umbruch. Neue Wettbewerber, Verhaltensänderungen von Kund:innen sowie neue Vorgaben aus der Politik beschleunigen die Verkehrswende. Cellular begleitet als erfahrener Entwicklungspartner Nahverkehrsunternehmen, Mobilitäts- und Infrastrukturanbieter bei der Entwicklung und Realisierung ihrer digitalen Strategie.

Neue Mobility-Services bieten Alternativen zu MIV und ÖPNV

In Metropolen sind 42 % aller Haushalte autofrei. Quelle: Bundesverkehrsministerium.

Die Auswahl wird größer: Insbesondere in Großstädten und Metropolen können sich Kundinnen und Kunden Tag für Tag neu entscheiden, welches Mobilitätsangebot sie nutzen wollen. Zu den bestehenden Möglichkeiten – motorisierter Individualverkehr sowie Bus- und Bahn-Verbindungen – kommen die Dienstleistungen neuer Player hinzu: E-Scooter, Elektroroller, Carsharing, Ridepooling etc. All diese Mobilitätsangebote sind via App buchbar – und verändern die Art der Fortbewegung und die Art und Weise, wie Menschen Mobilitätsservices wahrnehmen, nachhaltig.  

E-Mobilität schafft neue Touchpoints für Anbieter und Nutzer:innen

1 Million Ladepunkte sollen bis 2030 in Deutschland bereitstehen. Quelle: bundesregierung.de

Bis 2030 sollen sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen sein. Es ist geplant, dass dafür eine Million Ladepunkte zur Verfügung stehen. 

Aktuell fokussiert sich die Ladeinfrastruktur auf die Hardware. Wichtige Softwarekomponenten sind so gut wie nicht vorhanden: Payment-Möglichkeiten, eine Ladestandsanzeige oder ein individuelles CO2-Konto beispielsweise. Innovative Kommunen, Ladepunktanbieter oder Carsharing-Unternehmen können hier einen Unterschied machen und digitalaffine Kund:innen an sich binden. Zugleich bietet sich Anbietern die Chance, durch die vollständige Digitalisierung ihrer Prozesse deutlich effizienter ihren Kundenkreis auszubauen und zu betreuen.

Mobilität wird Treiber für regionalen Klimaschutz 

Laut der letzten großen Studie des Bundesverkehrsministeriums lag der Anteil der Personenkilometer im ÖPNV 2017 bei 19 Prozent. Das bedeutet eine massive Steigerung: 2002 lag der Wert bei 14 Prozent. Kein anderes Verkehrsmittel – MIV, Fahrrad, Fußgänger – hat im selben Zeitraum einen vergleichbaren Sprung gemacht.

Der ÖPNV erfährt als klimafreundlicher Mobilitätsanbieter einen deutlichen Imagegewinn. Fahrgäste erwarten attraktive Angebote und Anreize, um vom motorisierten Individualverkehr umzusteigen – angefangen von einer nutzerfreundlichen Auskunft über attraktive Bezahlangebote – Check-In, Be Out – bis hin zu einer multimodalen Mobilitätsplattform mit angebundenden Mobilitätsdiensten.

Sinnvolle Add-Ons, etwa ein individuelles Klimakonto, das eingespartes CO2 dokumentiert, können dabei helfen, Fahrgäste langfristig ans ÖPNV-Angebot zu binden.   

Anbindung des ländlichen Raums bleibt weiterhin Herausforderung

Quelle: Thinktank Agora

Viele Menschen außerhalb von Großstädten und Metropolen setzen nach wie vor auf das eigene Auto. Dabei sind jedoch 90 Prozent aller Bundesbürger der Meinung, dass es zu einem guten Leben beiträgt, wenn Regionen und Städte so entwickelt werden, dass man nicht aufs Auto angewiesen ist. Dazu passt, dass jedes Auto in Deutschland im Schnitt lediglich eine Stunde pro Tag genutzt. Die Lösung liegt in neuen Mobilitätsalternativen: Shared Mobility – Carsharing, Ridesharing oder Peer-2-Peer-Ridesharing – sowie perspektivisch Autonomes Fahren zahlen darauf ein, dass die Vernetzung von Stadt und Land auch ohne eigenen Pkw stärker stattfinden kann.

Im ländlichen Bereich schließt das bestehende Rufbus-Angebot eine Lücke. Dieses gilt es jetzt auszubauen und mithilfe von digitalen Services weiterzuentwickeln, um es zu einer Option für möglichst viele Menschen zu machen. 

Digitalisierung fördert Individualisierung und steigert Erwartungen

Amazon, Apple oder Google Maps machen es vor: Individuell zugeschnittene digitale Services entwickeln sich rasant weiter und werden zum gelernten und erwartetem Standard. Gut gemachte digitale Angebote sind intuitiv nutzbar und von hohem Mehrwert. Daran müssen sich auch neue Mobilitätsangebote messen lassen. 

Neue Chancen durch neue Geschäftsmodelle: Mobilitätsbudget

Cellular unterstützt sie dabei, neue Services und damit neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. So erweitern Sie nicht nur Ihre Zielgruppe, sondern machen Ihr Angebot auch für bestehende Kund:innen attraktiver.
Beispiel Mobilitätsbudget: Wenn Unternehmen ihren Mitarbeiter:innen ein Budget zur Verfügung stellen, das Fahrten ohne persönlichen Firmenwagen, sondern mit öffentlichen bzw. alternativen Verkehrsmitteln abdeckt, profitieren alle Beteiligten: Mitarbeiter:innen, Arbeitgeber, die Umwelt – und Sie als Mobilitätsanbieter.

5 Gründe, warum Sie relevante Software mit Cellular entwickeln sollten: 

  • Software & Plattform gehören Ihnen - Sie sind unabhängig von Drittparteien und können ein maßgeschneidertes Angebot entlang den Bedürfnissen Ihrer Kunden entwickeln 
  • Sie arbeiten mit einem erfahrenen Strategie-, Design- und Entwicklungsteam zusammen und profitieren von der Erfahrung aus mehr als 500 großen Digitalprojekten
  • Verknüpfen Sie bestehende Prozesse mit den neuen digitalen Serviceangeboten und schaffen Sie damit einen Mehrwert für Ihre Kund:innen 
  • Analysieren Sie Nutzungsdaten Ihrer Plattform und verwerten Sie die Erkenntnisse für die Optimierung Ihres Mobilitätsangebotes 
  • Entwickeln Sie neue und relevante digitale Services, wie z. B. Digitalisierung der Abonnementkarten oder Mobilitätsbudget, und generieren Sie auf diese Weise zusätzlichen Mehrwert für die Kund:innen und Ihr Unternehmen 


Cellular ist Ihr erfahrener Digitalpartner in der Mobilitätswende. Wir stehen Ihnen mit unserem Expertenteam für Strategie, Design, Entwicklung und Betrieb zur Verfügung. 

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